Rezensionen Geschichte als
Wissenschaft
Geschichte als
Unterrichtsfach
Geschichte und
Gegenwart
Impressum

 

Aufgabensammlungen Geschichte

von Maik Hager

Die Aufgabensammlung richten sich an Lehrerinnen und Lehrer sowie an Schülerinnen und Schüler allgemeinbildenden Schulen. Aus der Erfahrung heraus, dass manche Lehrwerke für das Fach Geschichte nicht konsequent die Vorgaben der EPA umsetzten und dass viele Aufgaben in diesen Lehrwerken die in der EPA erläuterten Operatoren (S. 6-8) nicht verwenden, wurde hier der Versuch unternommen, Aufgabensammlung zu erstellen, die konsequent auf die Operatoren zurückgreift.
Dadurch soll Lehrenden und Lernenden die Bearbeitung der Aufgaben im Unterricht und als Hausaufgabe erleichtert werden.
Die ein oder andere hier gestellte Aufgabe taucht in ähnlicher Form sicherlich auch in Lehrwerken für das Fach Geschichte auf. Für die hier angebotenen "Lösungen" wird jedoch keine Haftung übernommen. Auch wird hier nicht der Anspruch auf (fachwissenschaftliche) Vollständigkeit verfolgt.
Die Aufgabensammlungen werden unregelmäßig ergänzt und aktualisiert.

Zu den Aufgaben:

Medien- und Methoden im Geschichtsunterricht

Das Deutsche Kaiserreich und der Erste Weltkrieg (1871-1918)

Demokratie und Diktatur

 

Waren die Frauen in der DDR
"voll gleichberechtigt"?


Kompetenzorientierter Entwurf einer Unterrichtsstunde im Fach
Geschichte/Sozialkunde

von Maik Hager

Doppeljahrgangsstufe 9/10: Vom Kaiserreich bis zur Gegenwart

Themenfeld 3:
Konfrontation der Blöcke und die Deutsch Frage

Unterrichtsreihe:
Leben im geteilten Deutschland

Relevanz des Themas:
Relevanz des Themas: In der sozialistischen Gesellschaft der DDR bekamen die Frauen historisch neue Chancen und Rechte eingeräumt, mussten jedoch gleichzeitig bestimmte Pflichten erfüllen. Die Aufwertung ihrer rechtlichen Stellung und vor allem die staatlich garantierte Sicherung ihrer materiellen Eigenständigkeit boten ihnen freie Entwicklungsmöglichkeiten. Die offizielle Frauenpolitik in der DDR beruhte auf traditionellen Vorstellungen der Arbeiterbewegung von der Gleichstellung der Geschlechter in der sozialistischen Gesellschaft (vgl. Bebel, Die Frau und der Sozialismus, 1879). Bereits vor der Gründung der DDR propagierte die SED bei den Landtagswahlen in der SBZ 1946 auf Wahlplakaten die Gleichberechtigung von Mann und Frau.
Die wirtschaftliche Situation in der DDR erforderte es jedoch auch, dass alle Bürger aufgrund anhaltenden Arbeitskräftemangels am Produktionsprozess teilnehmen mussten. Die Frauen in der DDR nahmen diese Situation vor allem als Chance zur Selbstverwirklichung wahr und entwickelten eine eigene Vorstellung von Emanzipation als Vereinbarkeit von Mutterschaft, Familie und Berufstätigkeit. Im sozialistischen Alltag bedeutete dies jedoch praktisch eine oft konfliktbehaftete Mehrbelastung der Frauen. Von einer Gleichbehandlung oder Gleichstellung der Geschlechter in der DDR kann daher kaum die Rede sein.

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© woodenspears.com

Disziplin und Gruppenleitung im Klassenzimmer:
Ein Blick auf die empirischen Studien
Jacob Sebastian Kounins


von Maik Hager

Der neudeutsche Begriff Klassenmanagement (und seine Varianten wie z. B. Klassenleitung, Klassenführung oder auch das aus dem Englischen übernommene classroom-management) ist zu einem Zauberbegriff der Erziehungs- und Unterrichtswissenschaften geworden. Er ist in aller Munde und doch weiß kaum jemand, was genau damit gemeint ist.

Die Inhalte, die dem Begriff zugeordnet werden reichen von allgemeinen Ratschlägen für angehende Lehrerinnen und Lehrer bis hin zur Beschreibung administrativer Aufgaben des Klassenlehrers / Klassenleiters. Elternarbeit, Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen, Suchtprävention: das Spektrum ist also sehr weit gefasst und damit wird die Thematik unklar.

In den meisten Publikationen über das Problem der Klassenleitung fällt der Name Kounin. Er gilt mit seinen empirischen Studien, die erstmals 1970 unter dem Titel "Discipline and group management in classrooms" veröffentlicht wurden, im Allgemeinen als der "Vater" des Klassenmanagements.

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Medienkonsum Jugendlicher:
Gefahr oder Förderung der Kreativität?


Entwurf einer Unterrichtsstunde im
Fach Politikwissenschaft (Profilkurs)

von Maik Hager

Seit dem Siegeszug des Fernsehers und des Kinos in der Nachkriegszeit ist der Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen Gegenstand kontroverser Debatten. Dabei wurde vor allem auf die Gefahren dauerhaften und unkontrollierten Medienkonsums für Kinder und Jugendliche hingewiesen. Auch die verbreiteten Inhalte wurden, mit dem Hinweis auf zunehmende Darstellung von (diskriminierender) Sexualität und exzessiver Gewalt, zum Teil scharf kritisiert. Diese Diskussion ist heute, im Zeitalter des Internets, der Spielkonsolen und des Computers auf einem neuen Höhepunkt.

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© Jürgen Frey, 15.06.2009.

 


Würfelturm, römisch, 4. Jh. n. Chr.,
Bildquelle: Landschaftsverband Rheinland,
Rheinisches LandesMuseum Bonn,

Foto: St. Taubmann

Thema: Brett- und Gesellschaftsspiele

In unserem dritten Spielbericht widmen wir uns anlässlich des 160. Jahrestages der Revolution von 1848 einem sehr komplexen und spannenden Kartenspiel aus dem Hause G. H. Kuhlmann, dem Profi in Sachen Geschichtsspiele:

Spielbericht: 1848 - Ein Kartenspiel zur Revolution

Weiterhin online:

Spielbericht: Sakkara - Die Zeichen der Pharaonen

Spielbericht: Die Säulen der Erde.

Interview: "Spielen bedeutet in aller Regel,
in eine Welt abseits des Alltags einzutauchen."

Stefan Stadler zum Spiel Die Säulen der Erde.

Weitere Spielberichte, Fachbuchrezensionen und Autorenbeiträge sind bereits in Planung. Dabei werden wir versuchen zu klären, wie viel Geschichte in modernen Gesellschaftsspielen steckt, wie sie sich im Geschichtsunterricht einsetzten lassen und wie früher gespielt wurde. Darüber hinaus planen wir die Erweiterung des Themenschwerpunks auf den Bereich Computerspiele.

 


Fritz Karsen (1885-1951),
Bildquelle: Universität Marburg

Reformpädagogik.
Begriffsbestimmung, Geschichte und Personen

"Und zuletzt wird diese Schule eine Gemeinschaftsschule sein. Sie macht die Gemeinschaft frei von den in den alten Schulgebäuden liegenden Hemmungen der zu engen Korridore, der zu engen Treppen, der öden Klassen, sie gibt ihnen zur positiven Betätigung die großen Flächen und die weiten Hallen und die Speisesäle zur Pflege des Körpers. Sie gibt ihnen Gemeinschaftsräume zur Pflege des Gemeinschaftsgeistes und zur Verschönerung der Muße. Sie schließt sich nicht mehr ab gegen die Umwelt, sondern erweitert sich unmittelbar in diese hinaus, wie andererseits die Umwelt mit allen ihren Anregungen und all ihren Forderungen auch gleichsam örtlich in die Schule hineinzieht. Erst diese Schule wird ein Stück Erfüllung bedeuten."

(Fritz Karsen, Der Plan einer Gesamtschule in Berlin-Neuköln. Von der Aufbauschule zur Gesamtschule [KO/PS] In: Pädagogische Beilage der Leipziger Lehrerzeitung. Nr. 35 vom November 1928, S. 301-305)

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„Wer sich in die Gewalt eines anderen kommendiert“

Zur Didaktik des Mittelalterunterrichts
am Beispiel des Lehnswesens

von Prof. Dr. Thomas Martin Buck (PH Freiburg)

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Geschichtsbewusstsein und Zukunftssorge
Vierzehn Thesen über zukünftige Aufgaben der Geschichtsdidaktik

In vierzehn Thesen übt der Berliner Geschichtsdidaktiker und Humanist Peter Schulz-Hageleit (TU Berlin) offensiv Kritik an der fachdidaktischen Forschung im Bereich der zentralen Kategorie Geschichtsbewusstsein. Seiner Meinung nach müsse die Forschung von ihrem bisherigen Konzept der Erfassung des Geschichtsbewusstseins als Konstrukt lösen. Schulz-Hageleit schlägt dagegen eine Orientierung des Geschichtsbewusstseins an der Idee der Zukunftssorge vor und zeigt daraus resultierende Veränderungen für Form und Inhalt geschichtsdidaktischer Forschung, der Lehrerbildung und der schulischer Lehre auf.

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(c) Jürgen Janson (www.janson-karikatur.de)

Denkimpulse zur Verwendung von
Karikaturen im Geschichtsunterricht

Die Karikatur als Mittel zur Bloßstellung und Möglichkeit zur pointierten Meinungsäußerung erfreut sich einer ungebrochenen Beliebtheit.

Lesen Sie mehr über die Geschichte der Karikatur, möglich Systematisierungen anhand ausgewählter Beispiele, die didaktische Beurteilungen und Einsatzmöglichkeiten aktueller und historischer Zerr- und Spottbilder im Geschichtsunterricht.

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